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Auch die Folgekosten beim Drucker beachten

Dell WLAN DruckerBei der Frage des passenden Druckers geht es nicht immer nur um den Anschaffungspreis. Je nachdem, wie viel jemand druckt, kommen auch mehr oder weniger hohe Folgekosten auf den Besitzer zu. Natürlich ist man dabei stets bestrebt, ein Gerät anzuschaffen, bei dem diese möglichst gering ausfallen. Leider sieht die Realität oftmals anders aus und die Folgekosten übersteigen dann sogar den Anschaffungspreis des Druckers. Da der Markt jedoch zahlreiche Drucksysteme bietet, ist es relativ einfach, das passende Modell für den eigenen Bedarf zu finden. Mit den richtigen Voraussetzungen ist es gut möglich, einen relativ preiswerten Drucker zu finden und für die Folgekosten nicht allzu zu tief in die Tasche greifen zu müssen. Wir erläutern nachfolgend, was wichtig ist.

Die unterschiedlichen Systeme

Auch die Folgekosten beim Drucker beachtenDie erste Entscheidung, die bei der Anschaffung eines Druckers wichtig ist, betrifft das jeweilige System, welches das Gerät nutzt. Hier einmal eine Liste mit den Möglichkeiten:

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Neben diesem Kriterium steht außerdem die Frage im Raum, ob es sich um ein reines Druckgerät handeln soll, oder um ein Kombinationsgerät, das gleichzeitig Drucken, Scannen, Faxen und Kopieren kann. Erfreulich ist, dass es Kombinationsgeräte gibt, die mit einem Tintenstrahldrucker arbeiten als auch Varianten, die den Laserdruck unterstützen.

Vor- und Nachteile eines Tintenstrahldruckers

Der Tintenstrahldrucker ist heutzutage in vielen Privathaushalten zu finden, wo seine Verwendung durchaus legitim ist. Ob Fotos, Dokumente oder andere Medien – Der Tintenstrahldrucker erfüllt all diese Aufgaben und gilt, was seine Anschaffungskosten angeht, als sehr günstig.

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Ein wichtiger Faktor, der bei Tintenstrahldruckern beachtet werden sollte, ist die Angabe zur Ergiebigkeit der Farbpatrone. Als Beispiel: Die Patrone eines namhaften Herstellers liefert bis zu 250 Standardseiten, die in schwarzer Farbe ausgedruckt werden können. Bei den Farben liefern die Farben

  • Gelb,
  • Cyan und
  • Magenta

jeweils bis zu 300 Seiten pro Patrone. Sofern verfügbar, gibt es Patronen, die ein höheres Fassungsvermögen besitzen und bis zu 800 Standardseiten in schwarz, sowie 750 Standardseiten in Farbe ausdrucken können.

Der wohl größte Nachteil, den ein Tintenstrahldrucker mitbringt, besteht darin, dass die Tintenpatronen meist den Kaufpreis des Druckers übersteigen. Je nachdem, wie häufig der Drucker verwendet wird, verursacht das Gerät erhebliche Folgekosten. Schränkt man hingegen die Menge der Drucke ein, kann dies binnen weniger Tage bereits dazu führen, dass die Düsen der Druckköpfe eintrocknen und somit kein Druck mehr möglich ist.

Tipp! Prinzipiell empfiehlt sich die Verwendung eines solchen Druckers nur dann, wenn das Druckvolumen weniger als 1.500 Seiten pro Monat beträgt, aber eine regelmäßige Ausgabe von Fotos oder anderen Farbdrucken erforderlich ist.

Vor- und Nachteile eins Laserdruckers

Das Medium eines Laserdruckers ist Toner, der mittels Hitze auf das Papier gebracht wird. Dies macht den Druck haltbar und wischfest. Heißt, er kann umgehend nach dem Druck angefasst werden, ohne dass die Farbe verwischt. Leider sind die meisten Modelle etwas teurer in der Anschaffung, dafür leistet eine Tonerkassette ein sehr viel höheres Druckvolumen.

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Die Ergiebigkeit einer Tonerkassette ist zwar von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, wird jedoch mit etwa durchschnittlich 2.000 Seiten pro Kassette beziffert. Dazu gibt es sogenannte XL-Kassetten, deren Ergiebigkeit noch etwas höher liegt. Allerdings ist der Anschaffungspreis der Tonerkassetten, je nach Hersteller, beachtlich.

Beim Laserdrucker gibt es außerdem die Möglichkeit, sich zwischen einem reinen Schwarz-Weiß-Drucker und einem Farbdrucker zu entscheiden. Wer hauptsächlich Dokumente ohne farbliche Akzente ausdruckt, wird mit einem Schwarz-Weiß-Laserdrucker viel Freude haben, ohne dass er sich Gedanken um eingetrocknete Druckköpfe machen muss.

Achtung! Allerdings verursacht der Laserdrucker bei einem höheren Druckvolumen eventuelle Folgekosten, da es sinnvoll ist, ihn von Zeit zu Zeit warten zu lassen und gegebenenfalls die Bildtrommel oder Fixiereinheit erneuern zu lassen. Auf lange Sicht gesehen besitzen Laserdrucker jedoch eine höhere Langlebigkeit, die sich besonders bei regelmäßigen Drucken auszahlt.

Besonders zu empfehlen ist ein Laserdrucker vor allem für diejenigen, die pro Monat mit 1.500 Ausdrucken und mehr rechnen. Aber auch für Gelegenheitsdrucke zahlt sich die Anschaffung eines solchen Geräts aus.

Wie sieht es mit der Druckqualität aus?

Bei dieser Frage lässt sich sagen, dass Tintenstrahldrucker meistens eine bessere Qualität liefern als Laserdrucker. Zudem es für Tintenstrahldrucker unterschiedlichste Papiersorten gibt, welche die Qualität des Ergebnisses weiter verbessern können.

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Sind kompatible Tintenpatronen und Tonerkassetten eine Alternative?

Da das Problem der Folgekosten bekannt ist, haben sich am Markt immer mehr Hersteller etabliert, die kompatibles Zubehör für Tintenstrahl- als auch Laserdrucker anbieten. Doch leisten diese Produkte auch die Qualität, die man vom Original gewohnt ist?

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Im Bereich der Tintenstrahldrucker lässt sich sagen, dass es hier sehr schwierig ist, eine wirklich kompatible Ausführung zu finden. Bedenklich hierbei ist nicht die Tintenpatrone an sich, sondern eher die enthaltene Tinte. Diese besitzt oftmals bei den kompatiblen Alternativen eine andere Viskosität und verstopft die Druckköpfe umso schneller. Außerdem lässt sich mit mancher Alternative nicht die Menge an Ausdrucken erreichen, die mit dem Original vergleichbar ist.

Anders sieht es hingegen im Bereich der Laserdrucker aus. Ein großer Vorteil der hier angebotenen Medien besteht darin, dass zumeist sogar die Original-Kassetten zum Nachfüllen eingesetzt werden können, oder aber generalüberholte Originale mit frisch gefülltem Depot angeboten werden. Das enthaltene Tonerpulver bringt es in etwa auf die gleiche Qualität wie beim Original, ist jedoch sehr viel günstiger. Daher lässt sich gerade beim Laserdrucker einiges einsparen, wenn man zu kompatiblem Zubehör greift.

Vor- und Nachteile beider Systeme im Überblick

Abschließend möchten wir die Vor- und Nachteile beider Systeme noch einmal kompakt zusammenfassen:

Tintenstrahldrucker Laserdrucker
  • erstellt schwarz-weiße als auch farbige Drucke
  • geringe Anschaffungskosten
  • ideal für Fotoausdrucke
  • unterschiedlichste Papiersorten erhältlich
  • Druckqualität ist sehr hoch
  • bei wenigen Drucken trocknen die Düsen rasch ein
  • Tintenpatronen sind kostspielig
  • es gibt kaum gute Alternativen in Bezug auf kompatible Tintenpatronen
  • arbeitet schnell
  • Drucke brauchen keine Trocknungszeit
  • Ergiebigkeit einer Tonerkassette ist sehr hoch
  • Toner ist sehr lange haltbar
  • es gibt sowohl Geräte für Schwarz-Weiß-Drucke als auch Farbdrucke
  • Folgekosten lassen sich dank Alternativen für kompatibles Zubehör drastisch reduzieren
  • Druckqualität ist etwas schlechter als beim Tintenstrahldrucker
  • etwas höherer Anschaffungspreis, insbesondere bei Farblaserdruckern
  • verursacht hin und wieder Wartungskosten

Fazit

Für welche Ausführung man sich letzten Endes entscheidet, hängt davon ab, wie oft man das Gerät in Anspruch nimmt und welche Qualität man von den Ergebnissen erwartet. Hierbei sollte man sämtliche Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen und sich dann für das Modell entscheiden, welches den eigenen Anforderungen genügt.

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