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Funktioniert ein WLAN-Drucker auch ohne WLAN?

Dell WLAN DruckerDurch einen WLAN Drucker ist einerseits eine immense Flexibilität, andererseits enormer Komfort gegeben. Dies spiegelt sich im Alltag der Arbeitsumgebung überall wieder. Deshalb sind kabellose WLAN Drucker so beliebt. Zumeist wird hierfür auch ein Router benötigt, um das WLAN Netz zu nutzen. Wer hätte gedacht, dass dieses Netzwerk mit WLAN und Router gar nicht nötig ist, um den WLAN Drucker zu nutzen? Es ist auch möglich, eine kabellose Ad-hoc-Verbindung zu installieren und den Drucker dort freizugeben. Alternativ kann das Kabel direkt angeschlossen werden. In Notsituationen wird einfach das Smartphone gezückt. Diese und weitere Lösungen und Erklärungen dazu werden in diesem Ratgeber erläutert.

Ganz ohne Router

Funktioniert ein WLAN-Drucker auch ohne WLAN?Damit kein WLAN für den WLAN Drucker benötigt wird, muss als erstes immer die Drucker Software gut und richtig installiert werden. Der WLAN Drucker wird direkt per USB Anschluss an den Hauptcomputer angeschlossen. Die beigelegte Drucker Software, welche meist auf einer CD zu finden ist muss installiert werden. Alternativ kann die Drucker Software auch in Form eines Downloads vom Hersteller auf dessen Webseite heruntergeladen werden. Nun wird die Option auf dem Hauptcomputer „lokaler Drucker an diesen Computer anschließen“ ausgewählt. Das Benutzerhandbuch des Druckers liefert hierzu weitere detaillierte Informationen.

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Wie kann ich ein kabelloses Ad-Hoc-Netzwerk einrichten?

Dieses Netzwerk muss direkt auf dem Hauptcomputer erstellt werden. Dafür ist unter Windows die Option namens „Einrichten eines kabellosen Netzwerks“ im Netzwerk-Freigabe-Center auszuwählen.

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Jetzt wird ein Netzwerkname gewählt. Anschließend entscheidet man sich noch für den jeweiligen Sicherheitstyp und erstellt einen Sicherheitsschlüssel, bzw. ein Passwort. Von Microsoft wird die Verwendung der WPA2 Personal Sicherheit empfohlen. In diesem Bereich befindet sich ein Kontrollkästchen, um das Netzwerk zu speichern. So werden auch sämtliche Einstellungen gespeichert.

Die Druckerfreigabe aktivieren

In der Systemsteuerung wird der Netzwerk Installationsassistent aufgerufen. So kann die Funktion für die Druckerfreigabe, bzw. Dateifreigabe aktiviert werden. Nun klickt man bei den Druckereigenschaften auf die Konfiguration. Am besten wird die TCP / IP- Verbindung ausgewählt. Hier ist es besonders wichtig, die korrekte IP Adresse einzugeben, welche auf demselben Kanal, bzw. Subnetz oder Gateway wie der Hauptcomputer liegt.

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Tipp: Nun ist es noch zu berücksichtigen, dass sowohl der Drucker, als auch der Computer unbedingt in Reichweite liegen. So erleichtert sich die gesamte Kommunikation.

Was ist ein Ad-Hoc-Netzwerk?

Dieses Netzwerk bezeichnet eine direkte Verbindung per Funk, die entweder direkt und spontan per WLAN oder per Bluetooth zwischen zwei oder mehreren mobilen Endgeräten aufgebaut wird. Alle Teilnehmer von diesem Funknetzwerk sind gleichberechtigt und können untereinander kommunizieren. Es ist nicht nötig, Daten über einen Router zu versenden.

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Was bedeutet Ad-Hoc?

Der lateinische Ausdruck bedeutet quasi sofort. Das System sucht automatisch sofort nach einer geeigneten Gegenstation, sobald diese Verbindung aktiviert wird. Anschließend werden das Passwort und der Netzwerkname festgelegt, an dem Netzwerk beteiligen sich die definierten Geräte.

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Es gibt insgesamt zwei Funktionsweisen. Entweder die direkte Verbindung oder die indirekte Verbindung. Bei der direkten Variante erscheinen sämtliche Teilnehmer und Mitarbeiter in der Übersicht des Netzwerks. Somit sind alle Endgeräte aufgelistet und können problemlos untereinander kommunizieren. Handelt es sich hingegen um eine indirekte Verbindung, können nur einige ausgewählte Netzwerkteilnehmer direkt kommunizieren, die anderen wiederum benötigen ein weiteres Gerät, das ihnen einen indirekten Zugriff auf die anderen Teilnehmer ermöglicht.

Vorteile von einem Ad-Hoc-Netzwerk Nachteile von einem Ad-Hoc-Netzwerk
  • schnell und spontan eine Verbindung aufbauen
  • direkter Datenaustausch
  • kein Knotenpunkt, wie zum Beispiel Router nötig
  • sichere Datenübertragung
  • Schutz vor Totalausfall
  • keine zentrale Verwaltung notwendig
  • für große Teilnehmerzahlen nicht geeignet
  • keine gute Übersicht bei vielen indirekten Verbindungen
  • zeitintensive und komplexe Fehlersuche
  • eventuell Probleme beim Verbindungsaufbau
  • Änderungen müssen an allen Endgeräten vorgenommen werden

Wo werden Ad-Hoc-Netzwerke am häufigsten eingesetzt?

Meistens werden diese Netzwerke durch die oben genannten Eigenschaften hauptsächlich für den spontanen und direkten Datenaustausch von zwei Endgeräten verwendet. So können beispielsweise Kontaktdaten oder Musik Dateien über eine Bluetooth Verbindung von mobilen Endgeräten ausgetauscht werden. Ein typisches Beispiel aus dem Alltag sind Smartphones. Diese bieten sehr häufig die Möglichkeit, das WLAN Tethering zu nutzen. Somit wird das mobile Endgerät durch ein Ad-Hoc-Netzwerk verwendet. Zahlreiche Apple Betriebssysteme funktionieren sogar mit einer Kombination von WLAN und Bluetooth, damit ein Datenaustausch erfolgt.

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Smartphone als Notlösung: Die meisten Smartphones verfügen mittlerweile über eine entsprechende Ausstattung, so dass diese als perfekte Notlösung dienen, wenn der WLAN Drucker ohne WLAN genutzt werden soll. Eine besonders beliebte Variante ist das Tethering.

Wi-Fi Direct als Alternative

Eine Alternative zum oben genannten Netzwerk ist die Möglichkeit, Wi-Fi Direct zu verwenden. Ein einzelnes Gerät übernimmt quasi die Rolle als zentraler Mittelpunkt. Dieses muss die Spezifikation erfüllen. Es wird gemeinsam eine neue Gruppe eröffnet. Andere Geräte können sich damit direkt verbinden. Über den zentralen WLAN Router muss in diesem Fall nicht gegangen werden. Die Handhabung ist besonders einfach. Außerdem muss der WLAN Modus nicht geändert werden. In diesem Fall sind mehrere Nutzer in der Gruppe möglich, anstatt nur Paare.

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Direkter Anschluss an den Computer

Alternativ ist es natürlich auch möglich, ohne WLAN zu drucken, wenn der Drucker direkt an den Computer, bzw. an das Endgerät angeschlossen ist. Hierfür ist meistens ein USB Kabel oder ein anderes originales Druckerkabel notwendig. Die Daten werden direkt über das Kabel übertragen, wodurch keine kabellose Verbindung notwendig ist.

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Einfach und simpel

Grundsätzlich ist es nicht aufwändig, einen WLAN Drucker einzurichten. Es gibt aber Situationen, in denen es nicht möglich ist, alles über einen Router zu installieren. Eventuell ist kein Kabel vorhanden, weshalb es ohne WLAN Verbindung funktionieren muss. Die oben genannten Lösungen bieten in diesem Fall eine gute Hilfe an. Die einzelnen Modelle der Hersteller unterscheiden sich durchaus voneinander. Das ist Beispielsweise zu berücksichtigen, wenn es um die Reichweite geht. Ein kurzer Blick in das Benutzerhandbuch des Druckers kann daher niemals schaden. Im Alltag ist der Drucker sowohl in der Arbeit, als auch zu Hause ein sehr wichtiges Hilfsmittel. Nur so kann ein gutes alltägliches Dokumentenmanagement erfolgen. Mit dem WLAN Drucker lässt sich einiges anstellen.

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Tipp: Bevor also ein WLAN Drucker gekauft und installiert wird, sollte festgestellt werden, welchem Zweck dieser dienen soll. Ganz besonders beliebt sind Multifunktionsgeräte. Mit diesen Druckern ist es nämlich nicht nur möglich, etwas auszudrucken, sondern auch noch zu kopieren oder zu scannen.

Bildnachweise: Adobe Stock / fotofabrika, Amazon/ Dell

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