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Reinigung eines WLAN-Druckers

Panasonic WLAN DruckerSie besitzen einen Tintenstrahldrucker und dieser hat lange Zeit treue Dienste verrichtet, bevor die Druckergebnisse schließlich nachließen. Wenn die Druckergebnisse nicht mehr so gut sind, heißt das nicht unbedingt, dass Ihr Drucker defekt ist. Gerade bei Tintenstrahldruckern ist es wichtig, sich auch mal über die Reinigung Gedanken zu machen, denn wie bei allen elektronischen Geräten setzen sich auch hier schnell Schmutz und Staub ab, was wiederum die Druckqualität entscheidend beeinflusst. Eine Druckerreinigung müssen Sie nicht unbedingt vom Profi vornehmen lassen. Sie können diese mit den richtigen Hilfsmitteln auch selbst durchführen. Hier gilt es aber einige Besonderheiten zu berücksichtigen. In diesem umfassenden Ratgeber fassen wir für Sie zusammen, welche Besonderheiten es bei der Reinigung zu beachten gibt, warum Sie diese überhaupt vornehmen sollten und was es dabei zu beachten gilt.

Warum ist eine regelmäßige Reinigung so wichtig?

Reinigung eines WLAN-DruckersEs gibt viele Dinge, die einen Drucker verschmutzen können und dadurch die Funktionsweise beeinträchtigen.

  • Hier ist nicht nur Staub zu nennen.
  • Auch Papierfasern, die sich beim Einzug lösen sowie Reste von Tinte können sich im Inneren festsetzen und die Funktionsfähigkeit des Druckers beeinträchtigen.

Diese Ablagerungen sind besonders umfangreich, wenn der Drucker einige Zeit nicht benutzt wird. Dann wird die Tinte nämlich rasch zähflüssig und die Menge, die durch die Düsen ausgegeben wird, wird immer geringer. Dadurch drucken die Geräte schnell Streifen und die Druckqualität nimmt deutlich ab.

TIPP: Nicht nur Verunreinigungen können für die schlechten Druckergebnisse verantwortlich sein, sondern auch minderwertige Farben. Eine schlechte Zusammensetzung der Druckertinte trägt beispielsweise dazu bei, dass die Farben nicht so schön strahlen.

Versuchen Sie immer die Reinigung des Druckers selbst vorzunehmen. Das spart Zeit und Geld. Außerdem sind Sie flexibel, denn Sie müssen in diesem Fall nicht darauf warten, bis ein entsprechender Dienstleister Zeit hat. Die Druckerreinigung braucht allerdings auch ein wenig Zeit. Planen Sie diese nicht zu knapp und machen Sie die Druckerreinigung nicht zwischen Tür und Angel.

In der Regel erklärt jeder Hersteller im Druckerhandbuch umfassend, auf was Sie bei der Reinigung besonders achten müssen. Hier gibt es durchaus herstellerspezifische Unterschiede. Warten Sie zudem nicht unbedingt mit der Reinigung, bis der Drucker nicht mehr funktioniert, sondern gehen Sie hier einen Schritt weiter und nehmen Sie diese regelmäßig vor. Dadurch nimmt die einzelne Reinigung dann deutlich weniger Zeit in Anspruch.

Vor- und Nachteile der regelmäßigen Pflege und Wartung eines WLAN-Druckers

  • erhöht die Lebensdauer der Drucker
  • unterstützt bessere Druckergebnisse
  • sorgt für einen zuverlässigen Druck
  • vermeidet hohe Reparatur- und Anschaffungskosten
  • minimiert den Verschleiß
  • braucht ein bisschen Zeit
  • ist nicht bei jedem Druckermodell gleich

Welche WLAN Drucker können gereinigt werden?

Natürlich wird häufig dazu geraten, die Druckerreinigung von einem Experten durchführen zu lassen. Wir können Sie aber beruhigen: Meistens können Sie diese selbst vornehmen und Sie belasten damit auch die Garantie nicht. Es lassen sich übrigens alle WLAN Drucker reinigen. Hier spielt es keine Rolle, ob es sich um einen einzelnen Drucker oder ein Multifunktionsgerät handelt. Bei Multifunktionsgeräten ist die Reinigung oft ein wenig aufwendiger, da Sie hier eben nicht nur den Drucker reinigen müssen, sondern beispielsweise auch den Scanner.

WICHTIG: Verwenden Sie nur Reinigungsgeräte und Lösungen, die auch für die Anwendung bei Druckern geeignet sind. So sollten Sie beispielsweise darauf achten, dass das Tuch fusselfrei ist. Ansonsten laufen Sie nämlich rasch Gefahr, dass sich kleinste Fusseln lösen, die dann im Drucker hängen bleiben.

Bei WLAN Druckern müssen Sie zwei grundlegende Techniken unterscheiden:

Variante Hinweise
Einmal-Druckköpfe Viele WLAN Drucker sind mit Einmal-Druckköpfen versehen. Die Reinigung ist hier nicht ganz so aufwendig. Sie entfernen bei dieser Technik den Druckkopf immer gemeinsam mit dem Tintenbehälter.. Dadurch müssen Sie sich nach dem Gebrauch auch  keine Gedanken über die Reinigung machen.
Permanentdruckköpfe Viele WLAN Drucker haben auch einen Permanentdruckkopf. Dieser Permanentdruckkopf bleibt dauerhaft im Drucker und wird lediglich immer um einen neuen Tintentank ergänzt. Der Permamentdruckkopf sitzt hier in einem Patronenwagen. Sie können den Tintentank einzeln kaufen. Der Druckkopf muss allerdings nach jedem Wechsel gereinigt werden.

Vorsicht bei Reinigungsflüssigkeiten

Für die Reinigung Ihres WLAN Druckers werden natürlich verschiedene Reinigungsflüssigkeiten angeboten. Bedenken Sie bei der Auswahl immer: Beim Drucker handelt es sich um ein elektrisches Gerät. Die Teile, die darin verarbeitet sind, sind empfindlich. Aggressive Reiniger, scharfe Chemikalien oder gar Säuren haben deswegen in Ihrem Drucker nichts verloren.

Verwenden Sie deswegen immer nur Reinigungsmittel, die auch wirklich für den Drucker entwickelt wurden. Wenn Sie auf Alkohol zurückgreifen möchten, dann sollten Sie sich auch nur für medizinischen Alkohol entscheiden. Dieser verdunstet deutlich schneller als normaler Alkohol und hinterlässt demnach keinerlei bedenkliche Rückstände. Wenn Sie Ihren Drucker reinigen, greifen Sie hierfür immer auf destilliertes Wasser zurück. Normales Leitungswasser ist zwar günstiger, hat aber einen Nachteil, der Ihrem Drucker nachhaltig schadet: Kalk. Den Kalk sehen Sie nicht, da er fast vollständig im Wasser aufgelöst ist. Verwenden Sie weder Schwämme, noch fusselnde Tücher.

So läuft die Reinigung ab

Möchten Sie Ihren WLAN-Drucker reinigen, sollten Sie vorsichtig vorgehen. Führen Sie am besten eines der typischen Wartungsprogramme im Voraus durch. Diese sind bei den meisten Druckertreibern vorhanden. Sehr empfehlenswert ist hier ein sogenannter Düsentest. Dieser lässt sich meistens per Tastendruck starten. Während des Düsentests wird ein bestimmtes Muster auf ein Papier gedruckt. Dabei setzt der Drucker verschiedene Farben ein. Dadurch können Sie relativ leicht erkennen, welche Farben schon eingetrocknet sind.

Tipp Hinweise
Equipment Für die Reinigung Ihres Druckers sollten Sie einiges Zubehör bereitlegen, sodass Sie während der Reinigung wirklich alles griffbereit haben. Sie brauchen in einem Gefäß heißes Wasser und ebenso einen kleinen Löffel.

Legen Sie außerdem eine Plastikbox bereit. Entscheiden Sie sich hier unbedingt für ein Gefäß, das Sie nicht mehr benötigen. Weiterhin bietet sich Küchenrolle an, da diese besonders saugstark ist. Sie verwenden weiterhin ein fusselfreies Tuch.

Reinigungsablauf Haben Sie alles bereitgelegt, können Sie mit der Reinigung beginnen. Zunächst lassen Sie den Schlitten in die Position fahren, in der die Patronen gewechselt werden. Im nächsten Schritt entnehmen Sie zunächst die einzelnen Patronen und schließlich den Druckkopf. Stellen Sie den Druckkopf so in die Plastikschüssel, dass die Düsen auf dem Boden aufliegen.

Mit Hilfe des Wassers träufeln Sie nun immer wieder eine kleine Menge Wasser auf die Düsen des Druckkopfs. Damit sich dieses gut verteilen kann, schwenken Sie das Gefäß mit dem Druckkopf leicht hin und her. Durch das Wasser wird die Tinte stark verdünnt. Die Plastikbox fängt die Tinte auf.

Da natürlich Tinte in verschiedenen Farben abgegeben wird, entsteht buntes Schmutzwasser. Gießen Sie dieses Wasser immer wieder ab, sodass sich das verfärbte Wasser nicht unnötig verteilt.

Damit sich die eingetrockneten Partikel in den Düsen lösen, müssen Sie diese ins Wasser stellen. Die Düsenöffnungen sind dabei die Obergrenze für das Wasser. Entweder lassen sie alles über Nacht im Wasser stehen oder sie lassen es tagsüber rund 8 Stunden einweichen. Im nächsten Schritt können Sie das Wasser abgießen und die noch vorhandenen Reste mit dem Küchenkrepp aufsaugen.

Lassen Sie den Druckkopf noch für einige Minuten draußen stehen, sodass tatsächlich jeder Wassertropfen abtrocknen kann. Erst wenn der Druckkopf richtig trocken ist, wird er wieder in den Drucker eingesetzt. Hier können Sie nun einen ersten Test wagen, um zu prüfen, ob alles wieder funktioniert. Sind Sie insgesamt noch nicht zufrieden, sollten Sie ein Intensiv-Reinigungsprogramm starten.

Fazit: Reinigung zahlt sich aus

Die regelmäßige Reinigung Ihres Druckers ist in jedem Fall empfehlenswert, auch wenn Sie ein wenig Zeit und Geschick erforderlich macht. Achten Sie bei der Reinigung darauf, dass dass Sie nicht an die Kontakte gelangen, da hier sonst immer die Gefahr besteht, dass diese beschädigt werden.

Führen Sie die Reinigung in regelmäßigen Abständen durch. Die Reinigungsprogramme, die der Drucker selbst bereithält, sind eine praktische Hilfe, da sie grobe Verunreinigungen entfernen. Oft können sie sogar verhindern, dass die Düsen vollständig verstopfen. Die Reinigungsprogramme frischen auch die eingetrocknete Tinte noch einmal auf, sodass diese dann wieder genutzt werden kann.

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