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Günstige Drittanbieter vs. originale Toner und Patronen

Brother WLAN DruckerWird ein Drucker genutzt, stellt sich immer wieder die gleiche Frage. Es sollen Kosten gespart werden, aber die Qualität soll nicht darunter leiden. Fast ein Vierteljahrhundert kommt es immer weder zu der Frage, ob kompatible Tinten oder Tonerkartuschen wirklich günstiger und besser sind? Oder sollte man doch lieber zu den Originalprodukten der Hersteller greifen? Die antworten hierzu fallen naturgemäß sehr unterschiedlich aus. Fakt ist aber, wer billig einkauft, der zahlt letztendlich drauf. Entscheidet man sich für ein hochwertiges kompatibles Produkt, dann fährt man in der Regel immer noch günstiger, als wenn man zu den Originalprodukten der Hersteller greift. Zumeist kann man keine Abstriche bei Leistung und Qualität feststellen.

Hersteller setzen auf ihre Originalprodukte

Wird ein Drucker oder ein ähnliches Gerät angeschafft, dann vermitteln Hersteller wie

Immer die Botschaft, dass nur Originalprodukte bei Tinte und Toner verwendet werden sollen. Egal welcher Hersteller, die Aussage ist immer die Gleiche – Das Originalprodukt ist besser in Bezug auf Leistung, Aufwand und Kosten. Die Originalprodukte sollen ergiebiger sein und verlässlicher drucken und sie bieten dem Nutzer eine bessere Bildqualität. Bei einem Refill- oder Rebuilt-Toner kann es zu einem vorzeitigen Ausfall des Toner-Moduls oder zum Verschmutzen des Druckers bis hin zum Totalschaden kommen.

Sicherlich kann dies bei einigen wiederbefüllbaren Tonerkartuschen der Fall sein. Nutzer tun sich mit diesen Produkten keinen Gefallen, denn es kommt langfristig zu zusätzlichen Kosten. Es kann bei den kompatiblen Produkten passieren, dass das Tonerpulver nicht auf den Drucker abgestimmt ist, sodass es zu falschen Werten beim Schmelzpunktwert kommt. Die Folge ist, die Farbe wird nicht richtig auf dem Papier fixiert. Auf Dauer kommt es so zu Verschmutzungen der Fixiereinheit oder der Transport- und andruckrollen. Das Gerät ist dadurch in der Nutzung beeinträchtigt. In der folge muss das Gerät gewartet, repariert oder im schlimmsten Fall ersetzt werden. Ärgerlich ist dann, wenn die Garantiezeit gerade erloschen ist und der Kundenservice die Reparatur nicht auf Kosten des Herstellers ausführt.

Tipp! Ebenso können bei kompatiblen Tonerkartuschen die Chips fehlerhaft programmiert sein, sodass falsche Signale an den Drucker gesendet werden. Nutzer bekommen dann unter Umständen die Meldung „Toner Low“ und setzen eine neue Kartusche ein. Die alte Kartusche, die als leer gemeldet wurde, ist aber nicht Wirklichkeit noch nicht leer. Dies führt zu unnötigen Kosten, die der Nutzer zu tragen hat.

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu den genannten Problemen und Nutzer haben daraus ihre Erfahrungen gesammelt. Bestimmte Hersteller von kompatiblen Tonerkartuschen haben an der Entwicklung von diesen aktiv mitgewirkt und sagen daher auch deutlich „Ja“ zu kompatiblen Tonerkartuschen.

Sicherlich ist es nicht schwer eine Tonerkartusche herzustellen, denn die Rohstoffe dafür bekommt man weltweit nur von wenigen Anbietern. Diese beliefern dann zum einen die Hersteller der Originalprodukte sowie auch die Hersteller der kompatiblen Kartuschen. Werden kompatible Tonerkartuschen von Herstellern mit viel Fachwissen und einem hohen Anspruch an Qualität hergestellt, dann funktionieren diese in der Regel einwandfrei. Es werden sehr gute Ergebnisse erzielt und die Produkte sind deutlich preiswerter zu erwerben als die Originalprodukte der Hersteller.

Regionale Unterschiede sind möglich

Entscheiden Verbraucher sich für industriell hergestellte Tonerkartuschen aus Deutschland, dann zeichnen diese sich durch Ausfallsicherheit und eine sehr gute Qualität aus. Warum kann dies so einfach behauptet werden? Die Antwort dazu ist ganz einfach, denn in Deutschland ist der Qualitätsanspruch deutlich höher als in anderen Ländern. Eine Kartusche, die während ihrer Laufzeit nicht gleichmäßig druckt, bietet am Ende nur noch einen blassen Ausdruck, sodass deutsche Verbraucher mit Recht sagen, dass diese eine schlechte Qualität haben. Fragt man nicht deutsche Verbraucher, dann sind solche Schwankungen praktisch normal und werden nicht bemängelt. Die Nutzer sprechen dann von einer Qualität, die man lesen kann. Es wäre alles bestens. Bemängeln Verbraucher die Qualität einer Tonerkartusche, die aus Fernost kommt, kann der Hersteller dort in den meisten Fällen das Problem nicht nachvollziehen, denn für ihn ist alles normal.

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Die Vor- und Nachteile von Drittanbietern bei Tonerkartuschen

  • Tonerkartuschen von Drittanbietern sind günstig
  • Kompatible Tonerkartuschen von Drittanbieter entlasten die Umwelt, da leere Kartuschen gesammelt, gereinigt und wieder befüllt werden
  • Farben sind oft nicht so brilliant wie bei m Original
  • Farbqualität oftmals schlechter, da Billig-Tinten zum Einsatz kommen – Ausdrucke verblassen deutlich schneller

Wichtig zu wissen

Gerade weil man so viel von Refill Tonern und Rebuilt Toner liest, soll hier noch einmal verdeutlicht werden wo die Unterschiede liegen.

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Art Eigenschaften / Unterschiede
Refill Toner Diese werden nur gereinigt und dann mit wenig Aufwand neu befüllt. Qualitätsteile werden dabei nicht erneuert. Am Anfang drucken diese Kartuschen akzeptabel, werden aber im Laufe der Zeit immer schlechter.
Rebuilt Toner Diese werden zerlegt und gereinigt. Es werden Verschleißteile durch Neuteile ersetzt. Da Teile wiederverwendet werden, die keinen Einfluss auf die Druckqualität haben wird, hier ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet.
Mehrlaufleistungskartuschen Sie werden auch Jumbo-Toner, High Volume Toner oder High Capacity Toner genannt. Damit lassen sich deutlich mehr Seiten drucken als mit den Produkten der Druckerhersteller. In den Kartuschen sind Hochleistungs-Komponenten verbaut. So muss zum Beispiel die Trommel deutlich beständiger sein als bei einer herkömmlichen Kartusche.
Fabrikneue Tonerkartuschen Diese wirken nur auf den ersten Blick gut. Durch zahlreiche patente der Druckerhersteller können kompatible Tonerkartuschen nicht komplett neu hergestellt werden. Gerade in China ist die Patentverletzung ein wichtiges Thema, denn dort wird sehr großzügig mit dem Thema umgegangen. Verbraucher tun hier nichts für die Umwelt, denn die Kartuschen können zum größten Teil nicht wiederverwendet werden.

Bildnachweise: Adobe Stock / Andrey Popov, Amazon/ Brother

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